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    <comment>Diese Aufnahme zeigt den Gebietscharakter des Gewerbegebietes, das sich am süd- sowie südwestlichen Ortsrand von Emmerthal befindet.
Im Hintergrund sind die Kühltürme des Kraftwerkes erkennbar, die aufgrund ihrer Höhe auch mit einem Abstand von mehreren Kilometern eine deutliche Auffälligkeit entwickeln und den Gebietscharakter entsprechend mitprägen.
Das Werksgelände des Nuklearkraftwerkes „Grohnde“ befindet sich mittig zwischen den Ortschaften Emmerthal und Grohnde, wo es den gesamten Bereich vom Weserufer im Osten bis zur Bundesstraßentrasse im Westen einnimmt.
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    <comment>Nebentrasse zur B83: Die Trassenführung entspricht hier einer doppelten Streckenführung, wobei die Nebentrasse, die auch den landwirtschaftlichen Verkehr aufnimmt, dem ursprünglichen Verlauf der Bundesstraße 83 entspricht, der mit der Errichtung des Kraftwerkes auf die Doppeltrasse umgestellt wurde, wobei die Neuanlage, die sich hier links hinter dem mit Bäumen und Büschen bestandenen, etwa 10 Meter breiten Grünstreifen befindet, durch die exakte Nivellierung mit Brückenführungen im Südteil oberhalb der alten Trassenführung sowie im Nordteil unterhalb derselben befindet. Die Gesamtbreite dieser Schnittlinie besitzt durchschnittlich etwa 40 Meter.</comment>
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    <comment>Blick in die Gegenrichtung vom Aufnahmestandort des Fotos Nr. 2 (nach Norden).
Über die Nebentrasse erfolgt eine weitere Anbindung an das Werksgelände des Atomkraftwerks, so dass diese Parallelstrecke neben dem landwirtschaftlichen Verkehr, der in diesem Bereich von der B83 ausgeschlossen ist (Autostraße) ebenfalls den Zugangsverkehr zum AKW aufnimmt: Es besteht hier sowohl für die Mitarbeiter aus Süden und Norden ein Zugangsweg, der zumindest den Werksverkehr aus dem Ortsbereich von Emmerthal fernhält.</comment>
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    <comment>Blick von Nordwesten – westlich der B83 sowie somit westlich der Ortschaft Emmerthal) auf die Trassenführung der Bundesstraße sowie die dahinter sichtbaren Elemente der Kraftwerkskonstruktion mit Reaktorkugelabdeckung, Kühltürmen und Industrieschlot.
Die Infrastrukturanbindung des AKW umfasst weiterhin zahlreiche Hochspannungsleitungen, die von den Generatoren auf dem Werksgelände zu der westlich gelegenen Umsapannstation führen, von wo aus drei Hauptleitungen nach Norden weitergeführt werden, wo sie auf dem Ostufer der Weser verzweigen (vgl. Pkt. 6.5.1 Hochspannungsleitungsnetz im UgHMS)
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    <comment>Blick von der Kreisstraße zwischen Hameln und Hastenbeck (K12) nach Westen, wo neben der landschaftszerschneidenden Wirkung einer Versorgungsleitung weiterhin hier angesiedelte industrielle Anlagen, die Teil des Infrastrukturnetzes sind, sichtbar sind.</comment>
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    <comment>Wirkung einer Hochspannungsleitung an der nördlichen Anbindung des Ortsteils Emmern der Ortschaft Emmerthal an die Bundesstraße 83.
Auch der Zubringer zur nördlichsten der drei Anbindungen Emmerthals an die Bundesstraße erfolgt über die ursprüngliche Trassenführung der Bundesstraße, die mit der Errichtung der Ortsumgehung der B83 westlich von Emmerthal keine überörtliche Bedeutung mehr besitzt.</comment>
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    <comment>Weitere Darstellung des Gebietscharakters des süd-süd-westlichen Gewerbegebietes von Emmerthal (vgl. Foto. Nr. 1).</comment>
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    <comment>Südwestlich vom hamelner Ortsteil Afferde befindet sich ein weiteres Kraftwerk, die regionale Müllverbrennungsanlage. Von dieser Anlage führen Fernwärmeleitungen nicht nur in das südlich von Hameln gelegene Industriegebiet, sondern werden ebenfalls zwischen K12 und L424 bzw. der Trassenführung der Deutschen Bahn bis zur JVA zwischen Hameln und Tündern geführt.</comment>
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    <comment>Gebietscharakter der Einfamilienhausbebauung des Siedlungsbereiches (Wohngebiets) östlich der nördlichen Anbindung von Emmerthal, OT Emmern: Auch in diesem Bereich grenzen die Hochspannungsleitungen das weitere Ortswachstum ein.
Gleichzeitig fällt auf, dass die Bebauungsdichte sowie die Grundflächen der errichteten Gebäude der Struktur der Wohnblöcke auf der gegenüberliegenden, westlichen Seite der Allée entsprechen und eine ebenfalls recht geschlossene Ortsgrenze besteht, wobei die Bevölkerungsdichte wahrscheinlich aufgrund der niedrigeren Ausnutzung der vertikalen Dimension geringer ist.</comment>
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    <comment>Anbindung Emmerns an die Bundesstraße 83: als Ergänzung zu den Fotos Nrn. 6 und 9 fallen die Leitungsverläufe der Hochspannungsleitungen auf, die die weitere Bebauung der Fläche aufgrund der elektromagnetischen Emissionen verhindern.
Gleichzeitig wird hier eine relativ geschlossene Ortsrandgrenze sichtbar sowie die mittlere Verdichtungs- und Besiedlungsrate, die östlich der Anbindung an die B83 durch ein Wohngebiet mit hauptsächlich Einfamilienhäusern ergänzt wird – vgl. auch Foto Nr. 9, wo die Bebauungsstruktur sowie die Gebietsgrenzencharakteristik deutlich wird.</comment>
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    <comment>Anbindungs- und Kreuzungspunkt der nördlichsten der drei Anbindungen von Emmerthal an die westliche Ortsumgehung der B83. Diese Anbindung ist die konstruktiv einfachste, ebenerdige Anbindung. Während die beiden südlicheren Anbindungen über kreuzungsfreie Fahrbahnkonstruktionen mit „Kleeblatt“-Teilstrukturen und aufwendigen Brückenbauwerken sowie fahrbahnverbreiternden Beschleunigungs- und Abbiegestreifen erfolgen, die um Schallschutzwände ergänzt werden, wurde aufgrund des geringeren Verkehrszahlenaufkommens in diesem Bereich diese Anbindungsvariante gewählt. Prägend auch hier die Stromnetzinfrastruktur mit der Leitungsanbindung an das Umspannwerk östlich der B83. Auch eine Brückenquerung der Bundesstraße ist erkennbar, die nur eine der drei Querungen in die Feldmark östlich von Emmerthals bildet, während die beiden südlicheren Querungen der Bundesstraße als Unterführungen ausgebildet sind.</comment>
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    <comment>Diese Aufnahme zeigt die Gebietswirkung des Abbaus der Weser-Kiese. Sowohl die hierbei entstehenden Seen als auch die Industrieflächen der aktiv betriebenen Anlagen tragen zu Teilaspekten der Landschaftszerschneidung – auch im Untersuchungsgebiet – bei. Die hier dargestellte Abbausituation befindet sich in der Nähe der Ortschaft Hastenbeck auf einem Areal zwischen Hastenbeck und Hameln, östlich der L424 bzw. der DB-Trasse.
Angemerkt sei auch hier die Wirkung der dort vorhandenen Hochspannungsleitungsführung. Diese Elemente erreichen durchaus eine überregionale Wirkung.</comment>
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    <comment>Diese Aufnahme erlaubt den Blick über die Ackerflächen zwischen dem Werksgelände des AKW und Emmerthal und zeigt den Charakter der Gebietsgrenze im Bereich des dortigen, südlichen Gewerbe- und Industriegebietes von Emmerthal.
Die Agrarflächen werden hier im Norden durch diese Industrie- und Gewerbeflächen eingegrenzt, im Osten durch den Flusslauf der Weser, im Süden durch das Werksgelände des AKW sowie im Westen durch die hier dammartig und erhöht verlaufende Trasse der Bundesstraße B83. Es ist leicht nachvollziehbar, wie stark diese Fläche somit aus dem natürlichen Landschaftsverband gelöst und isoliert.
Dabei ist der Isolationsgrad dieser intensiv agrarisch genutzten Fläche ist hierbei so hoch, dass eine Diskussion darüber geboten scheint, ob Flächen dieses Charakters oder eines vergleichbaren Charakters nicht ähnlich stark den natürlichen Landschaftsprozessen entzogen sind, wie Bebauungsflächen. Für den Betrachtungsraum würde allein eine entsprechende oder ähnliche Bewertung für diese Fläche eine Zunahme der durch anthropogene Nutzungen der Landschaft bzw. Natur entzogenen Fläche um etwa  ein Viertel entsprechen.</comment>
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    <comment>Flächenwirkung der westlichen Anbindung Emmerthals an die Bundesstraße B83 mit Verkehrsführung auf den unterschiedlichen Höhenniveaus: Die Aufnahme verdeutlicht die flächenhafte Wirkung bzw. Zerschneidungswirkung der Auf- und Abfahrtenkonstruktionen.

Die Bereiche innerhalb der „Kleeblattführung“ sind auch der Landwirtschaft entzogen, wobei der Bewuchs hier auch für die Tierwelt nur eine untergeordnete Rolle spielt, da die isolierten Flächen im Bezug auf die Landschaft eher sehr klein parzelliert bleiben</comment>
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    <comment>Blick auf die nördliche Ortsgrenze von Hastenbeck (an der K12); Selbst ein vergleichsweise kleiner Ort wie Hastenbeck verfügt im Bezug auf das nahe Mittelzentrum über ein Gewerbegebiet am Ortsrand, das in kleinerer Dimension das Gewerbegebiet von Afferde, dem süd-östlichen Ortsteil von Hameln, „spiegelt“.
Der natürliche Landschaftszusammenhang wird entlang der Verkehrswege somit zunehmend von den Ortsgrenzen aus verkleinert, wobei in diesem Bereich zumindest nach Osten noch keine vollkommene Isolationssituation eingetreten ist.</comment>
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    <comment>Blick nach Osten (über die Weser) auf den süd-westlichen Ortsrand von Tündern; auch wenn die Ortschaft Tündern im Vergleich zu den meisten weiteren Orten des Betrachtungsraumes ein geringes Wachstum erlebte, lässt sich auf dieser Aufnahme eine Ortserweiterung nach Süden durch ein Bebauungsgebiet mit Ein- und Mehrfamilienhäusern erkennen (hier im Foto rechts).
Der Fluss als natürliche Bebauungsgrenze gab hier auch für die älteren Ortsteile die entsprechenden Einschränkungen.</comment>
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    <comment>Verlauf der K12 bei Hastenbeck mit Blick über die Mittelterrasse der Weser, auf der aktiv Kiesabbau betrieben wird.
Die Erhebung im linken Bildhintergrund entspricht dem taleinengend wirkenden Prallhang des Klüt.</comment>
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    <comment>Unterführung der Bundesstraße B83 auf die Paralleltrasse zur Bundesstraße B83 – die einzige Verbindungslinie des Flächenbereichs zwischen dem AKW sowie dem Südrand von Emmerthal an den westlichen Naturraum.
Gleichzeitig ist hier das Teilstück der Bahnlinie erkennbar, das dem Anschluss des Werksgeländes entspricht; auch die Bahnlinien tragen zur weiteren Landschaftszerschneidung bei.</comment>
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