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    <comment>Die alte Apotheke am östlichen Ende der Marktstraße, etwa 1910: Hier ist der Ursprung des Geschäfts zu suchen, welches der Apotheker Wilhelm Weißenborn aus Goslar um das Jahr 1882 kaufte, um damit den Grundstein für die Zukunft des heute in fünfter Generation (mittlerweile der sechsten Generation, 2018)betriebenen Geschäft zu legen.</comment>
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    <comment>Am Standort der heutigen Apotheke befand sich bis 1911 ein stattliches Dielendurchgangshaus. Das hier gezeigte, zeitgenössische Bild vermittelt einen Eindruck des beschaulichen dörflichen Lebens dieser Zeit. Menschen sitzen gemeinsam auf der Bank vor dem Haus, die Fenster sind geöffnet; offensichtlich nutzte der Fotograf die Möglichkeiten eines schönen Sommertages, erregte durch seine Anwesenheit jedoch auch das Interesse der Einwohner (Fotonegative besaßen damals nur eine sehr geringe Lichtempfindlichkeit und erforderten auch bei sehr hellen Lichtverhältnissen längere Belichtungszeiten).</comment>
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    <comment>Hier ist das Haus der Familie Hebeker nach dem Brand vom 26.12.1911 zu sehen. Nach dem Abriss der Ruine entstand eine Baulücke im historischen Ensemble der Bebauung, die durch den Apothekenneubau geschlossen werden wird.</comment>
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    <comment>Der Erntedanktag auf dem Bückeberg bei Kirchohsen in der Nachbarschaft des flussabwärts gelegenen Hameln zeigt auch in Polle Auswirkung: In Erwartung der (politischen) NS-Eliten, die den Ort auf dem Weg zu der zentralen Kundgebung am Bückeberg durchquerten, versammeln sich die schaulustigen Anwohner im Bereich der Ortsdurchfahrt vor der Apotheke.</comment>
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    <comment>An der Burgstraße kann 1928 ein neues Wohn- und Geschäftshaus entstehen. Kurze Zeit später wird die Apotheke in die neuen Räumlichkeiten einziehen können.</comment>
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    <comment>Die beiden Fotos oben sind ebenso wie das Foto links der Zeitung von 1965 entnommen und zeigen: oben-links sowie unten links ist die ursprüngliche Verkehrsführung im Kreuzungsbereich von Burg- und Amtsstraße zu sehen. Die Anlage folgt der verkehrplanerischen Auffassung der damaligen Zeit mit Priorität auf dem auto-gerechten Straßenausbau, dem auch einige historische Gebäude wichen. Unten rechts ist die ursprüngliche Gebäudemauer der Apotheke im Bereich der Ortsdurchfahrt zu sehen, die im Rahmen des Kreuzungsumbaus von 1965 ebenfalls dem Planungsdiktat zu weichen hatte. Die rechts zeigt die Ansicht der Burgapotheke an der Ortseinfahrt aus Richtung Brevörde bzw. Bodenwerder; Aufnahmejahr: 1950.</comment>
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    <comment>Zeitungsausschnitt anlässlich des 650-sten Jubiläums der Ersterwähnung der Burg Polle (1935)</comment>
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    <comment>Die Kreuzung der Burg- mit der Amtsstraße an der Ortsausfahrt wird durch das einstige Gebäude der Kreissparkasse bestimmt (seit 1965 nicht mehr existent, vgl. Abbildung 6); weiterhin besteht die Bebauung an dieser Hauptkreuzung des Ortes (Verkehrswege von Holzminden / Höxter nach Bodenwerder / Hameln sowie von Holzminden von der Weserstrecke nach Bad-Pyrmont) aus dem Dörrieschen Haus sowie dem Hotel zur Burg, das ebenso wie die Burgapotheke auch 2018 noch besteht: die Aufnahme zeigt den Blick aus der Amtsstraße in die Burgstraße, das Hotel befindet sich rechts hinter dem Kastanienbaum, der ebenfalls noch im Jahre 2018 vorhanden ist.</comment>
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    <comment>De Apotheke am "neuen" Standort; links: 1929; rechts: 2009</comment>
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    <comment>1978 wird durch die Familie Weißenborn die Amt-Apotheke in Ottenstein eröffnet.</comment>
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    <comment>Der Apotheker in seinem weißen Kittel wartet vor der Haus- btz. Ladentür auf Kundschaft. Einige Kunden erstehen vielleicht auch Benzin, das in der Apotheke angeboten wird, wie auf einem der Schilder am Haus angegen ist. Dieses Foto zeigt den ehemaligen Standort der Apotheke: Burgstraße-Ecke Marktstraße. Auch heute befindet sich die Burgapotheke noch in der Burgstraße, allerdings etwa 50 Meter weiter bergab im Bereich der Kreuzung zu Heinsener Straße (B83).</comment>
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    <comment>Konfirmationsfoto, 1930</comment>
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    <comment>Die Familie Weißenborn im Hausgarten der Apotheke - etwa 1927: Großeltern, Eltern sowie Enkelkinder sind auf diesem Familienfoto sichtbar.</comment>
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    <comment>Arbeitsgeräte der Apotheke: Destillationsgefäße fanden beispielsweise bei der Herstellung von Kräuterdestillaten Verwendung. Mörser und Pistill dienen dem Egalisieren von Salben oder Stoffmengen, da früher sämtliche Darreichungsformen von Medikamenten in der Apotheke hergestellt wurden. Für eine hinlänglich exakte Dosierung war die Handwaage unverzichtbar, die jedoch ebenfalls bei der Dosierung von Teemischungen eingesetz wurde. Lösungen, Mischungen unterschiedlicher Zubereitungen wurden in den sichtbaren Glasflaschen bevorratet.</comment>
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    <comment>Links: Wilhelm Weißenborn, der Begründer der Familientradition (etwa 1880); rechts; die zweite Generation: auch der Sohn heißt Wilhelm und übernimmt wie alle weiteren Folgegenerationen die Apotheke.</comment>
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    <comment>Links: Apotheker und Helfer beim Zubereiten von Mischungen mit Mörser und Pistill; diese Aufnahme entstand wahrscheinlich noch in der "alten" Apotheke um etwa 1900. Rechts: Wilhelm Weißenborn der dritten Generation vor Standgefäßen aus Porzellan.</comment>
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    <comment>Links: Wilhelm der dritten Generation um 1930, Vater des rechts in die Kamera lächelnden Georg-Wilhelm Weißenborn der vierten Generation (etwa 1970).</comment>
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    <comment>Links: Vater Georg-Wilhelm Weißenborn am Arbeitsplatz um 1982; rechts Sohn Wilhelm Weißenborn, Apotheker der fünften Generation in Polle.</comment>
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    <comment>Blick in die modernen Arbeits- und Verkaufsräume der Burgapotheke in Polle.</comment>
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    <comment>Die Burgapotheke in 2009: Kundenbetrieb im Beratungs- und Verkaufsraum der Burgapotheke in Polle.</comment>
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